Arcor und die Internetzensur (3)

Auf onlinekosten.de habe ich nun ein Statement von Seiten Arcor zum Thema Internetzensur Filterung von IP-Adressen gefunden. Meine zuletzt geäußerte Hoffnung, dass soetwas nicht nocheinmal auftreten würde, sehe ich darin leider enttäuscht. Offensichtlich haben die Mädels und Jungens von Arcor noch immer nichts gelernt.

Die Aufhebung der Sperre ist wohl nur daher geschehen, weil legale Angebote erreichbar bleiben sollten. Zumindest habe ich die Äußerung („Legale Angebote müssen offen gehalten werden“) zu diesem Thema so verstanden. Weitere Schritte seitens Arcor würden derzeit geprüft, hieß es da weiterhin. Auch wenn mit einer weiteren Sperre wohl zunächst nicht zu rechnen. Was mich an diesem Satz stört und warum ich meine Hoffnung enttäuscht sehe – nun, ich glaube nicht, dass Arcor dieses Mittel nicht noch einmal einsetzen wird. Schon alleine deswegen, weil, zumindest in dem Artikel auf onlinekosten.de, keinerlei Entschuldigung oder sonst etwas zu lesen war. Außerdem haben sie wohl auch gemerkt, wie leicht man diese Sperre umgehen kann – zumindest wenn man, wie einige der Erotikseitenbetreiber, ohne Probleme auf andere IP-Adressen ausweichen kann. Das Glück hatten die meisten der anderen Seiten vermutlich nicht…

Update: eine weitere sehr interessante Quelle zu diesem Thema ist der folgende Artikel von Telepolis.

Ein Gedanke zu „Arcor und die Internetzensur (3)“

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