PHP-Entwicklung – Neuerungen in PHP, Zend-Framework, PHP-Sicherheit

Zend-Framework

Die Frage, warum ein weiteres Framework (in Anbetracht der Tatsache, dass es schon erfolgreiche PHP-Frameworks gibt) notwendig sei, beantwortet Suraski damit, dass es ein Framework geben sollte, das nicht nur PHP5-kompatibel ist sondern eines, dass die Funktionen von PHP5 auch voll nutzt. Außerdem haben rechtliche Fragen eine Rolle gespielt – hier hauptsächlich die Frage nach dem tatsächlichem Urheber. Sämtliche Entwickler des Zend-Frameworks müssen eine „Contributor Licence Agreement“ (CLA) unterzeichnen, in der sie „schwören“ der tatsächliche Urheber des von ihnen veröffentlichten Codes zu sein. Als letzter wichtiger Punkt habe auch der Qualitätsaspekt, den Suraski besonders hervorgehoben wissen will, eine Rolle gespielt. So wurden alle Funktionen des Zend-Frameworks umfangreich getestet, was mit einem ungetestetem bestetehenden Framework nur schlecht realisierbar sei.

Man habe sehr viel Zeit in das Zend-Framework investiert, das von einem eigens ins Leben gerufenem Entwicklerteam unter Leitung von Andi Gutman voran getrieben wird. Für die Zukunft seieine Integration in Zend Studio, Zend Core und Zend Platform geplant. Den aktuellen Stand des Frameworks bezeichnet Suraski als sehr gut, man habe bisher etwa 2Millionen Downloads des Frameworks, darunter 1 Million von Version 1.0 zu verzeichnen.

Mit den nächsten Versionen sollen AJAX-Komponenten implementiert werden die die Entwicklung von AJAX-Anwendungen unterstützen. Dafür soll (sehr wahrscheinlich) unter anderem Dojo zum Einsatz kommen. Jedoch wolle man die Entwicklung eher auf PHP stützen als auf JavaScript, da diese wesentlich einfacher sei, auf Grund der verfügbaren Tools und der Sprache selbst. Im Vergleich zum Google Web Toolkit werde man keinen Kompilierungsvorgang zwischenschalten, der den PHP-Code (beim Google Web Toolkit den JavaCode) in JavaScript umwandelt.

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