Kategorie-Archiv: Persönliches

Auf der Suche nach einer funktionierenden SSL-Konfiguration

Nachdem ich mich bereits seit längerer Zeit darüber geärgert habe, dass die SSL-Zertifikate meines Servers ständig aus zwei Gründen abgelehnt werden, habe ich mich daran gesetzt zumindest einen dieser Gründe zu beseitigen. Der Grund, den ich nicht beseitigen werde ist, dass das Zertifikat von mir selbst signiert wurde. Da ich im Moment weder das Geld habe noch die Lust dazu verspüre, mir ein CA-Zertifikat zu kaufen, werde ich das auch zunächst mal nicht ändern. Der andere Grund bezieht sich auf den Websitenamen selbst. Dieser ist laut Fehlermeldung nämlich auch ungültig – stimmt leider, da bisher nur das Zertifikat ausgestellt für die Domain „bytwo.de“ verwendet wird.

Dazu sei gesagt, dass es sich bei meinem Webserver um einen lighty (lighttpd) in seiner aktuellen Version unter Debian Lenny handelt (Version: lighttpd-1.4.19). Leider habe ich bisher noch keinen Weg gefunden dieses Problem zu beheben. Klar – Zertifikate für unterschiedliche Domains einrichten ist kein Thema und auch schnell gemacht, ABER das ist auch nicht mein Problem, sondern die Tatsache, dass er scheinbar die Definition für die Zertifikate nicht anerkennt. Soll heißen ich habe eine globale Definition á la:

$SERVER["socket"] == "87.118.116.10:443" {
ssl.engine = "enable"
ssl.pemfile = "/pfad/zum/zertifikat.pem"

In der Host-Konfiguration (innerhalb des $SERVER[„socket“]-Blocks) lässt sich dieser Pfad allerdings nicht mehr überschreiben. Zumindest hat sich der Lighty generell verweigert, das entsprechende Zerfikat zu verwenden und stattdessen immer wieder das „Standard“-Zertifikat verwendet. Ich weiß nicht ob es sich hierbei um einen Bug im Lighty handelt oder ich einfach nur zu doof bin die Konfiguration richtig hinzubiegen und da ich aktuell an dieser Stelle fest hänge wäre ich über jedwede Hilfe bei diesem Problem sehr dankbar.

Die Piratenpartei

Da ich dieser Partei vor jetzt etwas mehr als 2 Wochen beigetreten bin, möchte ich auch über sie hier an dieser Stelle ein paar Worte verlieren – direkt im Zusammenhang damit auch ein paar Gründe aufführen, die mich dazu bewogen haben, ihr beizutreten.

Dass ich politisch sehr interessiert und zumindest in meinem engeren Umfeld bisher auch engargiert bin, dürfte jedem, der sich den einen oder anderen Beitrag dieses Blogs durchgelesen hat oder durchliest, durchaus auffallen. Aus meinen Einstellungen zu vielen Themen ergaben sich für mich 2 (inzwischen wären es 3) Möglichkeiten um dies in der aktiven Mitarbeit in einer Partei zu manifestieren. Die erste Möglichkeit war „Die Linke“ (ehem. PDS), die, zumindest ihrem Programm und auch einigen Entscheidungen als Oppositionspartei nach, dem was ich für mich vertrete sehr nahe kam. Allerdings hat diese Partei den entscheidenden Nachteil, genau diese Positionen grundsätzlich zu vergessen, sobald sie in eine Regierung gelangt. Das lässt sich insbesondere an dem konkreten Beispiel der Schülerregistrierung in Berlin, die in meinen Augen datenschutzrechtlich sehr bedenklich ist, nachvollziehen. Das Gesetz, mit dem diese (zentrale) Schülerkartei möglich wurde, wurde unter anderem mit den Stimmen der PDS/Linken beschlossen. Unter anderem daher kam ein Beitritt hier nicht mehr für mich in Frage.

Auf der Suche nach einer Partei die nicht nur ein für mich akzeptables Wahlprogramm/Parteimanifest hat sondern auch danach handelt, stieß ich schließlich auf die Piratenpartei Deutschland. Auch wenn diese Partei noch sehr jung ist und bisher noch keine Regierungsverantwortung übernehmen konnte, so traue ich ihr auf Grund mehrerer, öffentlich teilweise umstrittener Handlungen/Aktionen (allen voran sei hier zunächst einmal die Aufnahme von Jörg Tauss in die Partei genannt) durchaus auch zu, ihre Ideale nicht sobald Macht ins Spiel kommt zu verraten. Sollte ich in dieser Auffassung irgendwann einmal enttäuscht werden, würde wahrscheinlich meine Mitgliedschaft auch nicht lange darüber hinaus bestehen bleiben.

Die dritte Partei, die für mich in Frage käme – eine noch jüngere Partei als es die Piraten sind – wären „Die Guten“ die im Großen und Ganzen sehr viele meiner persönlichen Überzeugungen vertreten. Diese Partei ist mir persönlich allerdings noch zu jung, auch wenn sie bereits jetzt die Möglichkeit hat, in einem Stadtrat (und zwar dem von Jena) Verantwortung zu tragen. Das Programm der Partei war allerdings zu dem Zeitpunkt als ich mich entschieden habe noch nicht vollständig – und ist es auch bis heute noch nicht. Außerdem wusste ich nichts von einem möglichen Landesverband Hamburg. Allerdings werde ich die Entwicklung „Der Guten“ weiter verfolgen und bin auch überzeugt davon, dass ich sie in einigen Aktionen unterstützen werde, so ich das denn kann. Also bitte nicht böse sein, wenn ihr hier noch nicht ganz so gut weg kommt @ Martin 🙂

Die Piraten haben ein sehr „eingeschränktes“ Parteiprogramm, was ich persönlich allerdings auch sehr gut finde. Im Gegensatz zu dem, was viele andere, vor allem aber die 2(3) sogenannten „Volksparteien“, treiben, haben aber die Verantwortlichen durchaus Ahnung von diesen zentralen Punkten. Für mich sind die SPD und CDU/CSU nicht mehr als Handlanger diverser Lobbyorganisationen. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, das möchte ich auf keinen Fall abstreiten, aber zumindest diejenigen, die im Bundestag/Bundesrat sitzen, untermauern diese meine Meinung immer öfter. Die konsequente Beratungsresistenz vieler „Entscheidungsträger“ führt nicht eben dazu, dass ich Vertrauen zur Arbeit dieser Parteien fasse. Von daher mussten sich Gruppierungen/Parteien finden, die sich der eklatanten Mißstände, die durch diese drei aktuellen (Bundes-)Regierungsparteien immer mehr verfestigen, annehmen. Im Bereich meiner Hauptinteressengebiete – die sich vorrangig im Onlinebereich bewegen – ist diese Partei die Piratenpartei Deutschland.

Sicher mögen einige der Punkte im Parteiprogramm vor allem für Menschen mit geringerem technischen Verständnis dessen, für was wir eintreten, besser formuliert werden müssen und vor allem präzesiert, aber die jeweiligen Grundgedanken sind, so wie ich sie verstehe, sehr wichtig und auch richtig für die zukünftige Entwicklung in diesem Land. Und auch wenn das die etablierten Medien in den letzten Wochen – aktuellstes Beispiel ist ein Bericht des öffentlich-rechtlichen Senders 3sat – scheinbar gerne anders darstellen – wir sind nicht dagegen, dass Künstler (um mal das Beispiel aus dem 3sat-Beitrag aufzugreifen) von ihren Werken leben können. Wer sich einmal umfassender mit Creative Commons, der GPL und noch einigen anderen Lizenzsystemen freier Software, Musik, Filme, … beschäftigt sollte auch schnell merken, dass hinter dem was wir wollen eine andere Gedankenwelt steckt, als die, die im Rahmen der analogen Medien überhaupt möglich wäre. Ganz abgesehen davon, dass die Musikindustrie nur einigen wenigen wirklich dabei hilft von ihrer Kunst leben zu können. Den Löwenanteil streichen immer noch die Verwerter ein, die sich im Allgemeinen in der Öffentlichkeit als die großen Samariter der Kreativen darzustellen versuchen. Außerdem ist eine „Privatkopie“ etwas anderes als kommerzieller Handel/Vertrieb von „urheberrechtlich“ geschütztem Material (egal ob das nun Lieder, Filme oder Software sind). Viele begreifen denke ich bis heute nicht, dass 99% dessen, was die Medienindustrie als Schaden beziffert, kein solcher ist. Und zwar schlicht und ergreifend deswegen, weil diejenigen die sich „illegal“ Zugriff auf diese Alben/Filme/Software „verschafft“ haben, zu großen Teilen selbiges nie gekauft hätten, weil entweder die Qualität oder schlicht das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt. Die Hemmschwelle sich etwas zu besorgen, dass zwar schlecht aber kostenfrei ist, ist wesentlich geringer als die bei kostenpflichtigen aber qualitativ ebenfalls eher bedenklichen Inhalten. Meiner Meinung nach sollte jeder für das, womit er seinen Lebensunterhalt erwirtschaftet angemessen bezahlt werden. Wenn jemand aber das, was ein anderer produziert/entwickelt hat aber her nimmt und etwas neues daraus produziert/entwickelt, dann sollte derjenige nicht noch zusätzlich dafür zahlen müssen. Natürlich muss das neue am Resultat deutlich hervortreten – einem Lied ein bis zwei Takte hinzuzufügen, oder einer Software ein weiteres Formularfeld reicht hierfür verständlicherweise nicht aus. Aber zumindest sollte die Möglichkeit dazu bestehen.

Da dieser Artikel inzwischen schon länger geworden ist, als er eigentlich werden sollte, werde ich wohl auf die anderen Themen unseres Parteiprogramms später noch einmal eingehen. Allen, deren Interesse ich jetzt geweckt habe, sei der Beitritt, oder auch die Unterstützung der Piratenpartei Deutschland nahegelegt. Alles weitere findet ihr auf unserer Internetseite

Und wieder ein Update

So, da ich zur Zeit nicht viel anderes zu schreiben habe hier mal ein kurzer Abriss:

Das Update (auf Version 2.8 jetzt eben) ist – anders als das vorhergehende – diesmal problemlos verlaufen und scheint auch sonst keine nachteiligen Auswirkungen gehabt zu haben 🙂

Für mich hat sich inzwischen auch einiges geändert – zum Beispiel der Wohn- und Arbeitsort durch den Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber – der ströer interactive GmbH in Hamburg, wieder als Softwareentwickler. Im Moment bin ich hier dabei mich in meine neue Umgebung und die zu entwickelnde Software einzufinden und die ersten kleineren Programmierarbeiten in diesem Rahmen zu erledigen. Mal schauen wie schnell ich dann an größere Aufgaben heran kann (hauptsächlich bezogen auf meinen Kenntnisstand des doch sehr umfangreichen Tools).

Meine Wohnungssuche ist freundlicherweise auch per „Punktlandung“ erfolgreich gewesen – ich habe hier am 02.06. angefangen und meine Wohnung offiziell seit dem 01.06. – leider noch ohne Möbel, aber die werden jetzt die Tage wohlbehalten (wie ich hoffe ;-)) hier ankommen.

WordPress Update auf 2.7.1

Nachdem ich heute (genauer gerade eben) auf Version 2.7.1 geupdated habe, meinte WordPress mir 90% aller Kommentare löschen zu müssen – genauer als Spam markieren zu wollen. Warum es das getan hat kann ich nicht sagen – nur dass es ziemlich nervig war. Nungut, Kommentare durch nen Backup von heute Nacht wieder hergestellt und gut war. Der Teil von heute war sowieso nur Spam – und der in nicht geringer Menge, was mich auch nicht sonderlich erfreut hat.

An die werten Spammer: Lasst diesen Blog in Ruhe, wenn ihr euren Müll loswerden wollt, dann doch bitte da wo er hingehört – in der Tonne.

Designarbeiten endlich abgeschlossen

Nachdem ich, wie unschwer zu bemerken war, über einen viel zu langen Zeitraum nicht dazu gekommen bin das Design fertig zu stellen, ist es jetzt endlich geschafft. Getestet habe ich es unter Opera (9.5), Firefox (3.0), und Internet Explorer (6.0 und 7.0). Sollten noch Fehler auffallen, so bitte ich, mir diese zu melden – ob das per Kommentar oder per E-Mail (steht im Impressum) geschieht soll mir gleich sein.

Das neue Design ist komplett ohne JavaScript „bedienbar“ und sowohl bezüglich CSS als auch (X)HTML validierbar (hier die Links: (X)HTML, CSS ). Des weiteren sollte das Blog jetzt weitestgehend barrierefrei sein.

Bevor ich hier wieder mehr schreiben werde, muss ich jetzt allerdings erst mit meinem privaten Projekt fertig werden (das ich im Moment leider wieder alleine entwickeln darf), den aktuellen Stand dazu findet ihr auf http://www.bytwo.de

Designarbeiten fast abgeschlossen

So, nach einigen Stunden Arbeit am Grunddesign (musste mich mal wieder in CSS etwas tiefgründiger einarbeiten) und dann einigen weiteren um mit den WordPress-Templates klar zu kommen, ist das Design jetzt nahezu fertig. Einziger Browser, der wie immer rum zickt, wenn es um standardgemäßes XHTML und CSS geht ist wie immer der IE – was hatte ich auch anderes erwartet *grmpf*.

Nun ja – es fehlen auch noch ein paar Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Kommentare und das zugehörige Formular. Fehlen tun die aber auch nur in Sachen Design – ansonsten sind sie da. Für heute mache ich jetzt aber dennoch erstmal Schluss – will ins Bettchen und noch ne Runde pennen. Mit ein wenig Glück bekomme ich den Rest dann morgen noch fertig und das Design geht in der Nacht von Donnerstag auf Freitag online. Anderenfalls kann ich es erst Montag nächste Woche fertigstellen, weil ich übers Wochenende mal wieder unterwegs bin.

Noch eine Anmerkung zur Dauer der Erstellung: Ich komme nur dazu etwas zu tun, wenn ich zu Hause bin und nicht gerade eine (Notfall-)Baustelle von Seiten Firma nach mir schreit. Ab und an hatte ich auch einfach keine Lust wirklich was zu machen – kommt auch vor, dass ich nach 8-10h vorm Computer sitzen @ work einfach nur noch nen bisschen Lesen will und dann ins Bett marschiere. Bis Dienstag nächste Woche ist das Design aber auf jeden Fall fertig.

Windows XP Prof (32Bit) und 4GB RAM

Meiner einer hat sich die Woche zwei neue RAM-„Riegel“ gekauft in der Hoffnung jetzt auch die Leistung des Rechners effektiv steigern zu können – ursprünglich waren es mal 2GB RAM jetzt sollten es 4GB werden. Der RAM ist in Ordnung und wird auch im BIOS erkannt. Einziges Problem: Bei mir läuft bisher noch die 32 Bit Variante von Win XP Prof – und die schafft maximal 3GB RAM. Theoretisch möglich mit einem 32Bit-System sind übrigens 4GB – nur Windows kann das eben nicht. Jetzt muss ich mir überlegen ob ich das System gegen eine 64Bit-Variante austausche – weil ohne Windows geht leider aus mehreren Gründen noch nicht.

Sollte ich es nicht machen, hätte ich das Geld für den zusätzlichen RAM umsonst ausgegeben – schauen wir mal was weiter wird. Übrigens muss selbst für die (problemlose) Arbeit mit 3GB RAM noch eine Veränderung an der boot.ini vornehmen: ein /3GB anhängen, das habe ich zumindest beim Googlen heraus bekommen.