Karate

Nach einiger Zeit habe ich mich mal wieder auf der Homepage meines Karate-Vereins umgesehen. Außer den nicht mehr ganz so frischen Informationen, die mir da so aufgefallen sind, kommt so langsam aber sicher wieder der Drang endlich mal wieder was zu tun. Würde gerne wieder dort rein schneien, aber bei durchschnittlich etwas über 300km Entfernung zu den Trainingsstätten in den letzten 3,5 Jahren ist das nicht ganz so leicht wie ich es mir wünschen würde. Wobei mir auch einfällt, dass ich meine Sichtmarken vom DKV (oder wars der TKV *grübel*) für die letzten beiden Jahre mal abholen sollte.

Wie auch immer es weiter geht, weiter machen will ich auf jeden Fall. Bei dem Trainingsdefizit das ich inzwischen habe, dürfte nur der Einstieg etwas schwerer Fallen. Bin ja mal gespannt, wie das dann wird, wenn ich wieder trainieren kann. Leider wird das wohl nicht mehr bei diesem Verein sein, da sich zumindest bisher noch nicht abzeichnet, dass ich wieder nach Thüringen zurück ziehe. Fürs erste sollte ich mir wohl was in Darmstadt und Umgebung suchen.

Als Information wie ich auf so ein Thema komme: Ich habe irgendwann um den 11.09.2001 (wenn nicht sogar direkt an diesem Tag) nach einer Präsentation des Vereins an meiner damaligen Schule angefangen mit diesem, wie ich finde, sehr reizvollen Sport. Der große Wettkämpfer war ich nie, mich hat eher die Ideologie dahinter interessiert. Aus der Tatsache, dass ich sehr parzifistisch eingestellt bin, ergibt sich denke ich auch direkt ein gewisser Konflikt – sollte man zumindest meinen. Dem ist – wie ich heute definitiv sagen kann – nicht so. Ich habe während meiner ganzen aktiven Zeit nie wirklich gerne gekämpft, war immer eher für den Bereich Kata zu haben, der bekanntlich ohne einen wirklichen Kampf auskommt. Zumindest wenn man von der Anwendung der Kata, der Kata-Bunkai, absieht.

In dieser Zeit habe ich unter anderem die kleine Trainerlizenz (Trainerhelfer in Thüringen) erworben und bin (kurz vor meiner “Zwangspause”) bis zum 4. Kyu (2. Blauer Gürtel, 6./7. Schülergrad (abhängig davon, ob man die gürtellose Phase vor dem weißen Gürtel hinzu zählt, oder nicht)) gekommen. Nachwievor hoffe ich darauf auch die letzten Schritte bis zum 1. Dan (Schwarzer Gürtel, 1. Meistergrad) noch zu schaffen. Resümierend daraus sollte ich mich wohl endlich dazu durchringen privat – soll heißen ohne Trainingsgruppe – wieder was zu tun. Zumindest um die Techniken wieder drauf zu haben, die man bis zum 4. Kyu beherrschen muss. Eingerostet bezogen auf meine Beweglichkeit bin ich ja zum Glück noch nicht.

About Stephan Straubel

Aktuell arbeite ich bei der Bigpoint GmbH in Hamburg an der Entwicklung der DevLounge (devlounge.bigpoint.net), die es Partnern und freien Spieleentwicklern ermöglicht, ihre Spiele in das Bigpoint.com Spieleportal ein- und an das Bigpoint-Accountsystem über eine SSO Schnittstelle anzubinden. Mehr über mich erfahrt ihr hier: https://www.xing.com/profile/Stephan_Straubel
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