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SVN mit JavaHL unter Windows

Im Rahmen einiger privater, als auch in Projekten für meinen Arbeitgeber setze ich in eclipse Subclipse für die Versionsverwaltung ein. Bisher war das an meinem Windows-PC nur in Verbindung mit dem (viel zu langsamen) SVNKIT möglich. Um das schnellere JavaHL einzusetzen muss man leider ein klein wenig „tricksen“. Hier nun eine kurze Anleitung wie es dennoch möglich ist:

1. Installation von subclipse wie auf subclipse.tigris.org beschrieben

2. Herunterladen und installieren von tortoisesvn (zu finden hier: tortoisesvn.net)

3. Nach dem Systemneustart (tortoisesvn erfordert diesen leider scheinbar) die Datei [Laufwerk]:\Dokumente und Einstellungen\[Aktueller Benutzername]\Anwendungsdaten\Subversion\config bearbeiten (Achtung: die doppelten Backslashes sind wichtig!):

3.1 nach „[tunnels]“ suchen
3.2 darunter einfügen (Mit public/private-key): ssh = [Laufwerk]:\\Programme\\TortoiseSVN\\bin\\TortoisePlink.exe -i "[Laufwerk]:\\[Pfad zum Keyfile]"
—-> sollte kein Key verfügbar sein, einfach den Parameter „-i“ mit allem was danach kommt weg lassen
3.3 speichern und schließen 😉

4. In eclipse in „Window“ -> „Preferences“ -> „Team“ -> „SVN“ unter „SVN Interface“ JavaHL auswählen und darunter („Configuration Location“) „Use Directory“ auswählen. Dort dann den Pfad zur Subversion-Config eintragen (s. Punkt 2), abschließend auf „Apply“ und/oder „Ok“ klicken und fertig. Ab jetzt könnt ihr JavaHL verwenden.

Hinweise zur Erstellung des Key-Files:
Hierfür bietet sich insbesondere das Tool „PUTTYgen“ das beim Putty dabei ist an – hat man bereits einen unter Linux erstellten Public/Private-Key kann man den hier in das unter Windows benötigte Format umwandeln. Putty gibt es unter anderem hier: PUTTY-Download

Diese Beschreibung sollte so auf allen eclipse-Plattformen (wie zum Beispiel auch Aptana Studio) ab eclipse-Version 3.2 funktionieren – wahrscheinlich auch schon früher.

Weitere Entwicklung von JavaScript (aka ECMAScript)

Wie golem am 02.11. berichtete, streiten sich derzeit Vertreter von Microsoft und Mozilla um die Zukunft der Script-Sprache JavaScript (oder: ECMAScript 4th Edition). Während Mozilla in der neuen Version zahlreiche Verbesserungen unterbringen möchte, sieht Microsoft (vielleicht auch aus Angst vor Konkurrenz zu C# in Silverlight) Probleme bei der Abwärtskompatibilität. Laut Mozillas Cheftechniker Brendan Eich wird ECMAScript 4 jedoch eine Obermenge von ECMAScript 3 bilden, was automatisch dazu führen würde, dass es abwärtskompatibel ist.

Mit ECMAScript 4 soll JavaScript zu einer ernsthaften Programmiersprache entwickeln, die Verteilte Softwareentwicklung besser unterstützt.

Die Angesprochenen Neuerungen in ECMAScript 4, findet ihr hier: Sprachübersicht (Zusammenfassung) ECMAScript 4th Edition (englisch)

PHP-Entwicklung – Neuerungen in PHP, Zend-Framework, PHP-Sicherheit

(Fortsetzung von: PHP-Entwicklung – Umstieg von 4 auf 5 sowie 5 auf 6)

Auf Golem wurde bereits am Freitag der zweite Teil des Interviews mit veröffentlicht, darin kamen unter anderem die Neuerungen in PHP6 noch einmal mehr zur Sprache.Ich werde daher heute eine „Liste“ der Neuerungen mit einer kurzen Erklärung dazu hier veröffentlichen (angelehnt an den genannten (und verlinkten) Artikel auf golem.de). Im Weiteren werde ich noch auf die Themen Sicherheit in PHP und das Zend-Framework eingehen. PHP-Entwicklung – Neuerungen in PHP, Zend-Framework, PHP-Sicherheit weiterlesen

PHP-Entwicklung – Umstieg von 4 auf 5 sowie 5 auf 6

Zend-Mitbegründer Zeev Suraski hat im Interview mit golem.de einige recht interessante Aussagen gemacht – die wichtigsten werde ich hier kurz zusammen fassen und für den Rest, verweise ich einfach auf den (1.) Teil des Artikels bei Golem. Ich werde mich bei der Zusammenfassung eher auf die Probleme mit der Einstellung von PHP4 bzw. bei der Migration von PHP5 auf 6 eingehen. Zu den Fragen über die Zusammenarbeit Zends mit Microsoft und IBM sowie die PHP Development Tools (PDT) und Zend Studio verweise ich wiederum auf den Artikel von Golem. PHP-Entwicklung – Umstieg von 4 auf 5 sowie 5 auf 6 weiterlesen