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Debian „Squeeze“(6.0) veröffentlicht

Heute Nacht wurde Version 6.0 der freien Linux Distribution Debian veröffentlicht [1], die unter anderem PHP 5.3.3 (vermutlich mit einigen Sicherheitspatches, die u.a. das Rechenproblem von PHP fixen – die auch in der offiziellen PHP Version 5.3.5 enthalten sind), MySQL 5.1.49, Apache 2.2.16 und lighttpd 1.4.28 enthält[2]. Neben zahlreichen Versionsupdates enthält der Standardkernel seit dieser Version keinerlei unfreie Bestandteile mehr[3], Intallations-Images die ohne proprietäre Bestandteile nicht auskommen wurden im „non-free“-Bereich angesiedelt, allerdings mit dem Hinweis, dass die Debian-Community deren Weiterentwicklung nicht gewährleisten kann, weil man hier auf die Anbieter der entsprechenden Bestandteile angewiesen ist.

In den nächsten Tagen werde ich meinen Server – dessen „Herz“ ebenfalls mit Debian schlägt auf Squeeze updaten, nachdem ich einige Tests vorgenommen habe um unerwünschte Nebeneffekte zu vermeiden.

Zeitgleich mit dem Release von Squeeze wurden die Internetseiten des Debian-Projektes vollständig überholt und erstrahlen nun in einem (wie ich finde) schönerem und modernerem Design

Quellen:
[1] Debian 6.0 “Squeeze” released
[2] Debian GNU/Linux 6.0 — Release-Informationen
[3] Debian 6.0 »Squeeze« wird mit vollständig freiem Linux-Kernel veröffentlicht

Update (18.02.2011):
Das Update des Servers ist jetzt erfolgreich und nahezu problemlos erfolgt.

CIFS – Der Ersatz von SMBFS

Sicher, es ist schon eine Weile her, dass SMBFS ersetzt wurde, allerdings ist es mir erst gestern wirklich aufgefallen. Problem war (auf Grund verschiedener Widrigkeiten) ein „downgrade“ von Debian Lenny (5.0) auf Debian Etch (4.0). Inzwischen liefen die zu bearbeitenden Webserver mit dem Kernel von Lenny, den wir (ein Kollege und ich) nicht mehr austauschen wollten. Nachdem wir einige fehlerhaft gemountete Netzlaufwerke ausgemacht hatten (allesamt SMBFS) versuchten wir dieses Problem zu beheben. Geäußert hatte sich dies mit der folgenden Meldung:

ERROR: smbfs filesystem not supported by the kernel
Please refer to the smbmnt( manual page
smbmnt failed: 255)

Verwirrt dabei hatte mich, dass SMBFS installiert war und im eigentlich „kein“ Grund dafür bestand, dass dieses Problem überhaupt bestand. Nach ein bisschen googlen habe ich dann herrausgefunden, dass smbfs inzwischen „deprecated“ ist und daher ein anderes – mindestens gleichwertiges – Dateisystem verwendet werden sollte. Die Lösung lautete einfach „cifs“ statt „smbfs“ in der Datei „/etc/fstab“ zu verwenden. Schließlich ließen sich dann die zuvor mit smbfs gemounteten Verzeichnisse wieder anstandslos mounten.